Fake-Bokeh

In Folge BBU044 haben wir darüber gesprochen, wie man ein Bokeh nachträglich einem Bild hinzufügt.

Dort habe ich auch ein Video verlinkt, wie man das in Photoshop ganz gut hinbekommt — wäre da nicht Photoshop-Guru Pavel Kaplun, der eine (wie ich finde) noch ausgereiftere Technik an den Start bringt. Außerdem ist es auf Deutsch.

Das habe ich auch gleich mal ausprobiert. Das Bild habe ich mit meinem iPhone gemacht, da ist Bokeh eher nicht machbar.

  • Before-Fake-Bokeh
    After-Fake-Bokeh
    Ohne Bokeh Fake-Bokeh Mit Bokeh

Kann man sicherlich noch besser machen, finde das aber schonmal gar nicht schlecht.

Und Ihr? Zeigt mal her Eure Bokehlicious-Photos!

BBU046 – Herrschender Horizontal-Nazi

 

Dauer: 1:06:04

 

In einer kleinen feinen Runde besprechen wir wieder Eure Bilder. Ja – wir hatten ein paar technische Probleme und Joachim knallt Euch voll in die Iris … so what?! Wir lieben Google!

Hier der Link zum Squinch.

Der Roger hat auch ein “Making-of” seines Farb-Schmeiß-Bildes beigesteuert. Und hier gibt es mehr von Roger zu sehen (eigentlich von Jannis, dem Model).

Viel Spaß und sendet auch mal Eure Bilder.

Mit dabei waren:

avatar Thomas Weller Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Joachim Heistinger
avatar Stephan Litschke
avatar Michael Bergmann

Lensflare

Ein weiterer Hype, der wahrscheinlich irgendwann (heute schon?) belächelt wird und Foren-Aktivisiten die Nase rümpfen lässt: Lensflares.

Macht aber nix, denn solange man die nicht immer verwendet, sehen die ganz cool aus. Und als Photograph “muss man wissen” wie das geht. So! In jedem von uns steckt ein kleiner J.J. Abrams. Naja, sogar der hat sich schon entschuldigt, zu viele Lensflares verwendet zu haben.

Egal.

Lensflare selber machen geht so:

oder so:

Und dann gibt es noch das großartige Lensflare und Lightleak-Paket von Krolop & Gerst. Das gibt es in einer kostenfreien Light-Version oder das volle Paket für 15€. Lohnt sich (meine Meinung).

Lensflare und Lightleaks auf Kroplop & Gerst

Mit Erklär-Video:

Also: probiert es aus, packt Lensflares erstmal in alle Eure Photos (dann wisst Ihr, wie es geht … aber vielleicht nicht überall zeigen) und wendet es dann selektiv an.

Schickt uns Eure Ergebnisse!

P.S.: Liebe Puristen: man kann den Lensflare natürlich auch bei der Aufnahme erzeugen. Und ihn auch nur dann künstlich hinzufügen, wenn es die Aufnahmesituation erlauben würde.

Natürlicher Lensflare ist aber schwerer zu erzeugen (Martin Krolop hat das mal beschrieben: er musste Objektive dafür zerstören). Außerdem ist Lensflare schlecht kontrollierbar: die Richtung schneidet gerne mal durch das Bild und die Größe kann störend sein.

Wer mal Lensflare selber machen will, hier ein DIY-Filmchen:

BBU044 – Ein Frau ist kein Bauteil!

 

Dauer: 1:00:44

 

Boris lässt 25%-Gutscheine für den Olympus-Shop raus: Facebook und auf Google+ Ihr müsst ein Bild machen und Boris wählt vier glückliche Gewinner aus! Ende der Aktion: 24.11.2014

Wer in Berlin ist (oder bis 16.01.2015 in Berlin sein wird), sollte sich unbedingt die Ausstellung “Magnum. Contact Sheets” anschauen!

Auch das Buch gibt es jetzt in einer recht günstigen Version.

Die Ruhrtriennale 2013.

Wie man sehr wirkliche, doch künstliche Schärfen(un)tiefe in Photoshop herstellt.

Stephans Stifte-Tipp.

… und das Magnet-Klebeband.

Mit dabei waren:

avatar Thomas Weller Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Joachim Heistinger
avatar Stephan Litschke
avatar Boris Nienke
avatar Tom Striewisch
avatar Michael Bergmann

BBU043 – Das Bergmann-Orakel

 

Dauer: 1:06:34

 

Was ist eigentlich ein Rhönlight? Das bessere Rimlight? Wir wissen es auch nicht so genau. Aber wir wissen, dass wir wieder tolle Bilder am Start hatten — Unschärfe, technische Fehler … egal: auf die Bildwirkung kommt es an!

Alternative zu Lightroom: Dark-Table
Alternative zu Photoshop: GIMP

Und wir sprachen über bei der Aufnahme vermeidbare Bildfehler. Da stellen wir eine Liste zusammen — die gibt es bald auf dem Blog.

P.S.: Bevor Hatemail kommt: Ich liebe Wien, habe da selbst ein Jahr lang gewohnt, gearbeitet und genossen (die österreichische Küche: famos!).  Vor Allem für Photographen eine tolle Stadt — dieser morbide Charme ist unvergleichlich … wie Paris. Paris ist ein bisschen schicker, Wien dafür ein wenig edler. Eine tolle Stadt!

Mit dabei waren:

avatar Thomas Weller Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Joachim Heistinger
avatar Stephan Litschke
avatar Tom Striewisch
avatar Michael Bergmann

Halloween-Photographie

Heute wird es blutig … und das ist auch richtig so, denn es ist Halloween!

Als erstes ein paar grundlegende Blitztechniken, die auch für normale Tage taugen.

Dann wäre da noch Gavin Hoey, der während eines Zombie-Rekordversuchs in wechselnden Lichverhältnissen mit wenig Gear tolle Bilder macht. Am Schluss wird noch ein Bild in Photoshop bearbeitet.

Zu wenig Blut? Aaron Nace hilft.

Dann fehlt nur das der blutige Schriftzug an der Wand — bitte schön:

Wenn Ihr Halloween-Bilder gemacht habt, dann schickt sie uns!

Der Kino-Look

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Bilder, die aussehen als wären sie einem Kinofilm entsprungen haben oft etwas Besonderes: sie erzählen eine Geschichte.

Beim heutigen Linktipp geht es um zwei New Yorker, die einen Tag lang durch die Straßen zogen, dabei Bilder machten und am Ende zeigen, wie sie diesen cineastischen Look erzeugten.

The Cinematic Look – How To Make Your Photographs Look Like Films

Übrigens: die Fstoppers sind cool — unbedingt mal öfter vorbei schauen! Twitter. Facebook.

Freistellen — ein paar HowTo-Videos

Waldi steht vor einer Müllkippe und es soll lieber ein Rosenhain sein? Der doofe Ex-Freund soll von dem eigentlich tollen Bild verschwinden?

Dann müsst Ihr freistellen! Einfacher gesagt: das Objekt wird ausgeschnitten und vor einem neuen Hintergrund platziert.

Erste Versuche sind da oft nicht besonders von Erfolg gekrönt. Wenn schon der Körper einigermaßen gut ausgewählt werden kann ist spätestens bei den Haaren (oder dem Fell bei Tieren) Schluss.

Aber — wie so oft — gibt es Tricks:

Auch im englischsprachigen Bereich gibt es ein paar tolle Tutorials:

Und wer sich immer noch nicht mit dem Zeichenstift-Werkzeug in Photoshop anfreunden mag:

Damit könnt Ihr anfangen und üben, üben, üben. Gilt auch für mich, nur dass Ihr’s wisst.

Wie immer: schickt Eure Bilder!

Big Fat List of Documentaries About Photography

Das Internet ist eine Fundgrube für tolle Dokumentationen über Photographie — nur leider sind diese nicht immer leicht zu finden.

Gott sei Dank gibt es Menschen mit Zeit und Muße, die Listen mit sehenswerten Filmen erstellen. Die Folgende hat Chris bei Happy Shooting in der vorletzen Folge vorgestellt: PetaPixel: The Big Fat List of Documentaries About Photography.

2014-02-14 09_43_48-The Big Fat List of Documentaries About Photography

Wie in so oft ist Englischwissen Pflicht, dafür gibt es aber sofort viel zu schauen über YouTube oder Vimeo.

Also: Tatort aus, YouTube an — viel Spaß!