Lensflare

Ein weiterer Hype, der wahrscheinlich irgendwann (heute schon?) belächelt wird und Foren-Aktivisiten die Nase rümpfen lässt: Lensflares.

Macht aber nix, denn solange man die nicht immer verwendet, sehen die ganz cool aus. Und als Photograph “muss man wissen” wie das geht. So! In jedem von uns steckt ein kleiner J.J. Abrams. Naja, sogar der hat sich schon entschuldigt, zu viele Lensflares verwendet zu haben.

Egal.

Lensflare selber machen geht so:

oder so:

Und dann gibt es noch das großartige Lensflare und Lightleak-Paket von Krolop & Gerst. Das gibt es in einer kostenfreien Light-Version oder das volle Paket für 15€. Lohnt sich (meine Meinung).

Lensflare und Lightleaks auf Kroplop & Gerst

Mit Erklär-Video:

Also: probiert es aus, packt Lensflares erstmal in alle Eure Photos (dann wisst Ihr, wie es geht … aber vielleicht nicht überall zeigen) und wendet es dann selektiv an.

Schickt uns Eure Ergebnisse!

P.S.: Liebe Puristen: man kann den Lensflare natürlich auch bei der Aufnahme erzeugen. Und ihn auch nur dann künstlich hinzufügen, wenn es die Aufnahmesituation erlauben würde.

Natürlicher Lensflare ist aber schwerer zu erzeugen (Martin Krolop hat das mal beschrieben: er musste Objektive dafür zerstören). Außerdem ist Lensflare schlecht kontrollierbar: die Richtung schneidet gerne mal durch das Bild und die Größe kann störend sein.

Wer mal Lensflare selber machen will, hier ein DIY-Filmchen:

Big Fat List of Documentaries About Photography

Das Internet ist eine Fundgrube für tolle Dokumentationen über Photographie — nur leider sind diese nicht immer leicht zu finden.

Gott sei Dank gibt es Menschen mit Zeit und Muße, die Listen mit sehenswerten Filmen erstellen. Die Folgende hat Chris bei Happy Shooting in der vorletzen Folge vorgestellt: PetaPixel: The Big Fat List of Documentaries About Photography.

2014-02-14 09_43_48-The Big Fat List of Documentaries About Photography

Wie in so oft ist Englischwissen Pflicht, dafür gibt es aber sofort viel zu schauen über YouTube oder Vimeo.

Also: Tatort aus, YouTube an — viel Spaß!