BBU025 – Rot ist des Photographen Tod

 

Dauer: 1:06:03

 

Mit dabei waren:

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2 Gedanken zu „BBU025 – Rot ist des Photographen Tod“

  1. Sagt mal, seid Ihr wirklich sicher, dass es in Euren Bildbeurteilungen nicht um Pixelpeeping geht? Es kommt bei mir so an, als würdet Ihr die technische Seite der präsentierten Bilder anhand eines Standardmodells technisch bis ins kleinste Detail auseinandernehmen, selbst der Bildaufbau wird bei euch sehr technisiert behandelt. Eindrücke und Stimmungen kommen meistens viel zu kurz und werden eher anhand der vorher diskutierten technischen Daten, nicht aber vom Standpunkt eines unvoreingenommenen Betrachters aus beschrieben.

    Offensichtlich seid Ihr alle ganz tolle Fotografen und habt unglaublich viele Erfahrungen, über die Ihr wirklich langatmig berichten könnt und aufgrund derer Ihr jedes Bild entweder auch so ähnlich oder ganz anders gemacht hättet. Es ist auch total toll, wenn Ihr versucht zu erraten, wie beim Fotografieren die Blitze aufgestellt und eingestellt waren und mit was für sonstigen Tricks beim Fotografieren gearbeitet worden ist. Allerdings täte vielleicht auch ein wenig Abstand vom Prozess des Bilder-Erstellens gut, um Euch stärker mit dem fertigen gegebenen Bild ansich zu beschäftigen. Zur Zeit verkommt Bildbesprechung eher zu einer Fehlersuche oder gar zur Bildbearbeitung.
    Sollte das der Wunsch des größten Teils des Publikums sein, dann bitte ignoriert diesen Kommentar, oder löscht ihn gerne auch.

    Jedoch würde ich mir wünschen, dass Boris öfters mal Zeit für Euch hätte, denn er scheint wohl die wichtige Fähigkeit zu besitzen, sein umfangreiches fundiertes Wissen über die technische Erstellung eines Fotowerks auch mal außen vor zu lassen und nur das Bild auf sich wirken zu lassen. Seine Beschreibungen, was er in welcher Reihenfolge in einem Bild entdeckt, finde ich legendär – und zwar weil er das nicht gleich anhand einer vollautomatisierten Argumentation auf die Technik von Lichtsetzung und Schärfeverlauf bezieht, sondern umgekehrt; Zuerst kommen die Eindrücke und das Entdecken des Bildes, und erst dann bezieht er (a) nachträglich und (b) behutsam die Technik in seine Erläuterungen mit ein. Ja, und wenn er ein Bild rundum gelungen findet, dann erläutert er das oft genug auch anhand des Bildinhaltes (und nicht anhand der vermuteten Aufnahmesituation).
    Vielleicht wäre es ja möglich, ob sich mal jemand von den anderen Sprechern auch auf so einen Ansatz einlassen könnte, bei dem das besprochene Bild im Mittelpunkt steht :-)

  2. Hallo allerseits,

    ein paar zusätzliche Kommentare zu meinem Bild der Akrobatin (übrigens in einem Zirkus aufgenommen):

    Rein technisch gesehen war die Situation ein wirklicher Grenzfall. Das Licht war exakt so, wie auf dem Bild zu sehen – also primär blau/rot. Zudem sehr dunkel und mit teilweise sehr schnellen Bewegungen. Insofern war ich schon ausgesprochen glücklich wenigsten diesen minimalen technischen Level zu erreichen. Wie erwähnt – technisch ist das Bild sicher nicht perfekt – was aber auch unter den gegebenen Lichtverhältnissen nicht zu erreichen war. Es gibt aber exakt die Stimmung wieder, die ich dort erlebt habe. Ich denke daher, dass der Bildinhalt, die Grazie und Ästhetik der Bewegung durchaus rüberkommt. Daher hänge ich sehr an diesem Bild – auch wenn es nicht ganz scharf und teilweise nicht technisch gut ist. Ihr solltet vielleicht ein wenig mehr darauf achten, wie ein Bild wirkt – und weniger, wie es gemacht wurde?

    Viele Grüße
    Andreas

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